Samuel Hafenreffer: Unterschied zwischen den Versionen

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* Cod. hist. 4° 109, 214r - Gutachten (Führungszeugnis) für ihn, 1607


== Briefe ==
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Aktuelle Version vom 14. Oktober 2024, 09:15 Uhr

Grunddaten zu Samuel Hafenreffer
GND-Nummer(n) 116369949
Namensvariante(n)
Geburtsdatum 26.4.1587
Geburtsort Herrenberg
Sterbedatum 26.9.1660
Sterbeort Tübingen

Vita

Sohn des Theologen Matthias Hafenreffer (1561-1619) und seiner Frau Agathe Spindler, geb. Brenz; Studium der Medizin in Tübingen (?, ?); M.A. 15.2.1604; er geht dann nach Österreich; unklar ist, ob er hier studiert hat, er war für drei Jahre als Hauslehrer in Wien bei den Söhnen des Johann Ulrich Freiherr von Starkenberg tätig; in den Jahren 1612-1614 studierte er in Wittenberg (?, ?) bei Daniel Sennert, Basel (?, ?) und Straßburg (?, ?) bei Melchior Sebisch I. oder Melchior Sebisch II.; sein Studium beendete er in Tübingen (?, ?); Dr. med. in Tübingen (16 Februar 1614); Stadtphysikus in Kirchheim unter Teck (?, ?); er heiratete Anna Renz (gest. 1632), die Witwe seines Vorgängers Georg Renz; ca. 1616 übernahm er die Inspektion des herzoglichen Heilbads in Bad Boll; genoß einen guten Ruf bei der Herzoginwitwe Ursula in Nürtingen, da er sich wohl mehrfach erfolgreich um sie und ihren Bruder Pfalzgraf Georg Hans gekümmert hat; Arzt in Tübingen (1620, ?); Heirat mit der Witwe Esther, geb. Haid; Stadtarzt in Biberach (1642, 1647); er wollte ordentlicher Professor in Tübingen werden, aber erst seine siebte Bewerbung hatte Erfolg; Professor der Medizin in Tübingen (1647, 1660) (lt. Zitter 1999 erst im Jahr 1648), 1653, 1656, 1659 Rektor.

Literatur

Archivalien

WLB Stuttgart

  • Cod. hist. 4° 109, 214r - Gutachten (Führungszeugnis) für ihn, 1607

Briefe

  • Universitätsarchiv Tübingen: UAT 285/108: Pfleg- und Erbschaftsangelegenheiten des Matthias Hafenreffer und seiner Witwe Euphrosina, geb. Besserer (1620-1648); Vorladung von Samuel Hafenreffer, Stiefsohn der Euphrosina, vor die Vormundschaftskanzlei in Stuttgart wegen seines Pflegesohnes Matthäus Brenz (1630); lt. Gemeinhardt 1988, 49f.