Hieronymus Bock: Unterschied zwischen den Versionen

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== Vita ==
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Botaniker, Arzt und lutherischer Prediger. Sein Geburtsort ist nicht gesichert, lt. Killy, Bd. 2, S. 38 stammt er aus Heidelsheim bei Bretten in Baden. Er nannte sich auch Tragus, griech. für (Ziegen)Bock. Studium in [[Studium::Heidelberg; 1519]]. 1522 nahm er eine Stelle als Botaniker und Lehrer in [[Zweibrücken]] an. Leibarzt bei Herzog [[Leibarzt::Ludwig II. (Pfalz-Zweibrücken); 1532; 1532]]. Bock war verheiratet. Er übernahm das Pfarramt der Gemeinde [[Hornbach]]. Sein Hauptinteresse galt aber seinen Studien zu Botanik, Medizin und Pharmakologie. Als einer der ersten Wissenschaftler unternahm er den Versuch einer Bestandsaufnahme der mitteleuropäischen Heilpflanzen bzw. Kräuter. 1550 wurde Bocks Stelle als Prediger unhaltbar, da der Druck der katholischen Kirche zu groß war. Er ging nach [[Saarbrücken]] und wurde dort Leibarzt von Graf [[Leibarzt::Philipp II. (Nassau-Saarbrücken); 1550]]. Bereits 1552 kehrte Bock nach [[Hornbach]] zurück und nahm seine Tätigkeit als Prediger wieder auf. Er befand sich im Austausch mit [[Otto Brunfels]] und [[Konrad Geßner]] und er war der Lehrer von [[Jakob Theodor]], gen. [[Tabernaemontanus]]. Er wurde in der Stiftskirche St. Fabian beigesetzt, die Grabinschrift lautete: Anno domini M.DLIV. XXI. Februarii Hieronymus Tragos animae corporisque quondam medicus et canonicus huius aedis in domino Jesu obdormivit, cuius anima in consortio beatorum quiescat. Amen. (Am 21. Februar im Jahre des Herrn 1554 entschliefen Seele und Körper von Hieronymus Bock, der Arzt und Stiftsherr dieses Hauses war, im Herrn Jesus; dessen Seele ruhe in der Gemeinschaft der Seligen. Amen.).  
Lutherischer Prediger und Laienarzt. Sein Geburtsort ist nicht gesichert, lt. Killy, Bd. 2, S. 38 stammt er aus Heidelsheim bei Bretten in Baden. Er nannte sich auch Tragus, griech. für (Ziegen)Bock. Studium in [[Studium::Heidelberg; 1519]]. 1522 nahm er eine Stelle als Botaniker und Lehrer in Zweibrücken an. Leibarzt bei Herzog [[Leibarzt::Ludwig II. (Pfalz-Zweibrücken); 1532]]. Bock war verheiratet. Er übernahm das Pfarramt der Gemeinde [[Hornbach]]. Sein Hauptinteresse galt aber seinen Studien zu Botanik, Medizin und Pharmakologie. Als einer der ersten Wissenschaftler unternahm er den Versuch einer Bestandsaufnahme der mitteleuropäischen Heilpflanzen bzw. Kräuter. 1550 wurde Bocks Stelle als Prediger unhaltbar, da der Druck der katholischen Kirche zu groß war. Er ging nach [[Praxis::Saarbrücken; 1550; 1552]] und wurde dort Leibarzt von Graf [[Leibarzt::Philipp II. (Nassau-Saarbrücken); 1550]]. Bereits 1552 kehrte Bock nach [[Hornbach]] zurück und nahm seine Tätigkeit als Prediger wieder auf. Er befand sich im Austausch mit [[Otto Brunfels]] und [[Konrad Geßner]] und er war der Lehrer von Jakob Theodor, gen. [[Tabernaemontanus]]. Er wurde in der Stiftskirche St. Fabian beigesetzt, die Grabinschrift lautete: Anno domini M.DLIV. XXI. Februarii Hieronymus Tragos animae corporisque quondam medicus et canonicus huius aedis in domino Jesu obdormivit, cuius anima in consortio beatorum quiescat. Amen. (Am 21. Februar im Jahre des Herrn 1554 entschliefen Seele und Körper von Hieronymus Bock, der Arzt und Stiftsherr dieses Hauses war, im Herrn Jesus; dessen Seele ruhe in der Gemeinschaft der Seligen. Amen.).


== Werke ==
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== Literatur ==
== Literatur ==
* [[Book::Reichert 1587]]
* [[Book::Reichert 1987]]
* PND
* PND
* Killy Literaturlexikon, S. 1998  
* Killy Literaturlexikon, S. 1998  

Aktuelle Version vom 15. Dezember 2023, 14:45 Uhr

Grunddaten zu Hieronymus Bock
GND-Nummer(n) 118660381
Namensvariante(n)
Geburtsdatum 1498
Geburtsort Geburtsort nicht bekannt
Sterbedatum 21.2.1554
Sterbeort Hornbach

Vita

Lutherischer Prediger und Laienarzt. Sein Geburtsort ist nicht gesichert, lt. Killy, Bd. 2, S. 38 stammt er aus Heidelsheim bei Bretten in Baden. Er nannte sich auch Tragus, griech. für (Ziegen)Bock. Studium in Heidelberg (1519, ?). 1522 nahm er eine Stelle als Botaniker und Lehrer in Zweibrücken an. Leibarzt bei Herzog Ludwig II. (Pfalz-Zweibrücken) (1532, ?). Bock war verheiratet. Er übernahm das Pfarramt der Gemeinde Hornbach. Sein Hauptinteresse galt aber seinen Studien zu Botanik, Medizin und Pharmakologie. Als einer der ersten Wissenschaftler unternahm er den Versuch einer Bestandsaufnahme der mitteleuropäischen Heilpflanzen bzw. Kräuter. 1550 wurde Bocks Stelle als Prediger unhaltbar, da der Druck der katholischen Kirche zu groß war. Er ging nach Saarbrücken (1550, 1552) und wurde dort Leibarzt von Graf Philipp II. (Nassau-Saarbrücken) (1550, ?). Bereits 1552 kehrte Bock nach Hornbach zurück und nahm seine Tätigkeit als Prediger wieder auf. Er befand sich im Austausch mit Otto Brunfels und Konrad Geßner und er war der Lehrer von Jakob Theodor, gen. Tabernaemontanus. Er wurde in der Stiftskirche St. Fabian beigesetzt, die Grabinschrift lautete: Anno domini M.DLIV. XXI. Februarii Hieronymus Tragos animae corporisque quondam medicus et canonicus huius aedis in domino Jesu obdormivit, cuius anima in consortio beatorum quiescat. Amen. (Am 21. Februar im Jahre des Herrn 1554 entschliefen Seele und Körper von Hieronymus Bock, der Arzt und Stiftsherr dieses Hauses war, im Herrn Jesus; dessen Seele ruhe in der Gemeinschaft der Seligen. Amen.).

Werke

Das Kreütter Buch, Darinn Underscheidt, Namen vnnd Würckung der Kreutter, Stauden, Hecken vnnd Beumen, sampt jhren Früchten, so inn Deutschen Landen wachsen Durch H. Hieronymum Bock auss langwiriger vnd gewisser erfarung beschrieben, erschienen in erster Auflage in Straßburg 1539.

Literatur

Archivalien

Briefe