Lorenz Dürnhofer: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Lorenz Dürnhofer''' (* 29. Januar 1532 in [[Nürnberg]]; † 18. Juli 1594 in Nürnberg) war ein deutscher evangelischer Theologe.


== Leben ==
== Leben ==
Nach dem  Dürnhofer 1545 die Poetenschule in [[Salzburg]] besucht hatte, immatrikulierte er sich am 14. März 1550 an der [[Universität Wittenberg]], wo er von [[Paul Eber]] gefördert, die Gunst [[Philipp Melanchthon]]s erringen konnte. Am 3. August 1553 erwirbt er sich den akademischen Grad eines [[Magister]]s und wird von Melanchthon als Lehrer nach [[Oelsnitz (Vogtland)]] empfohlen.
Nach dem  Dürnhofer 1545 die Poetenschule in [[Salzburg]] besucht hatte, immatrikulierte er sich am 14. März 1550 an der [[Universität Wittenberg]], wo er von [[Paul Eber]] gefördert, die Gunst [[Philipp Melanchthon]]s erringen konnte. Am 3. August 1553 erwirbt er sich den akademischen Grad eines [[Magister]]s und wird von Melanchthon als Lehrer nach [[Oelsnitz/Vogtl.]] empfohlen.


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Aktuelle Version vom 18. Mai 2022, 15:46 Uhr

Grunddaten zu Lorenz Dürnhofer
GND-Nummer(n) Datensatz nicht vorhanden oder nicht recherchiert
Namensvariante(n)
Geburtsdatum 29.1.1532
Geburtsort Nürnberg
Sterbedatum 18.7.1594
Sterbeort Nürnberg

Vita

Lorenz Dürnhofer (* 29. Januar 1532 in Nürnberg; † 18. Juli 1594 in Nürnberg) war ein deutscher evangelischer Theologe.

Leben

Nach dem Dürnhofer 1545 die Poetenschule in Salzburg besucht hatte, immatrikulierte er sich am 14. März 1550 an der Universität Wittenberg, wo er von Paul Eber gefördert, die Gunst Philipp Melanchthons erringen konnte. Am 3. August 1553 erwirbt er sich den akademischen Grad eines Magisters und wird von Melanchthon als Lehrer nach Oelsnitz/Vogtl. empfohlen.

Am 10. Juli 1555 kehrte er nach Wittenberg zurück, wurde als Adjunkt in den Senat der philosophischen Akademie aufgenommen, hielt Vorlesungen und wurde am 15. April 1562 Diakon an der Stadtkirche. 1567 übernimmt er ein Pfarramt an der Nürnberger Egidienkirche und wird dort am 2. November desselben Jahres zum Superintendenten berufen.

Als Philippist wurde in die konfessionellen Auseinandersetzungen mit den Gnesiolutheranern verwickelt und unterschrieb verschiedene Bekenntnisschriften, um sich vor dem Vorwurf der Häresie zu distanzieren. Er setzte sich für die Abschaffung des Exorzismus bei der Taufe ein, beteiligte sich 1579 an der Ausarbeitung der Konkordienformel und wurde mit Moritz Heling 1583 mit der Einführung der Priesterordinationen an der Universität Altdorf betraut.


Briefe an Lorenz Dürnhofer

 AbsenderStandortSignaturEditionAnmerkungLiteraturSeitenBearbeitung
Joachim Camerarius I. an Lorenz Dürnhofer (1)Joachim Camerarius I.Will 1759L, 10.12.s.a., inc. Et Cl. V. D. Casparem Peucerum OCEp 2757in OCEp