Salzwedel: Unterschied zwischen den Versionen

Aus Ärztebriefe
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== Archivalien ==
== Archivalien ==
Ein Mediziner Elias Hoppe (1691-1761) verfasste vierbändige „Soltquellensien oder Saltzwedelsche Geschichte und Sachen" (Manuskript 1735-1750). Darin enthalten: Abschriften von Korrespondenz Ärzte / Stadt. Heute im Archiv der Salzwedeler Kirchengemeinde St. Katharinen (Neustadt). Offensichtlich in Auszügen vom Stadtarchiv Salzwedel transkribiert - ich habe zwei Briefe von Christopherus Germanus in gedruckter Form von einem Heimatforscher aus Salzwedel erhalten (ohne nähere Angabe). SSchl
Ein Mediziner Elias Hoppe (1691-1761) verfasste vierbändige „Soltquellensien oder Saltzwedelsche Geschichte und Sachen" (Manuskript 1735-1750). Heute im Archiv der Salzwedeler Kirchengemeinde St. Katharinen (Neustadt), teilweise transkribiert vom Stadtarchivar Langusch.  


== Ärzte in der Stadt ==
"Für die Katalogisierung der Gesamtkorrespondenz der deutschsprachigen Ärzte von 1500 bis 1700 lohnt es sich meines Erachtens nicht, nach Salzwedel zu kommen. Wenn der zeitliche Umfang des Projekts bis 1800 reichen würde, dann müßte natürlich Dr. Elias Hoppe berücksichtigt werden; ich meine, in den "Soltquellensien-Bänden" des Danneil-Museums (dann wohl in einem der Bände der Oktavreihe) abschriftliche Überlieferung von Briefwechsel zwischen Dr. Elias Hoppe und seinem Stiefbruder Christian Nikolaus Hoppe gesehen zu haben. In der Folioreihe der Soltquellensien gibt es meines Wissens (ich habe inzwischen ein "Gesamtregister" zu den noch vorhandenen 4 Foliobänden angefertigt, das ich Ihnen im Anhang als Datei "grSqqInh.doc" sende) keine weiteren frühneuzeitlichen Arztbriefe.
=== Stadtärzte ===
 
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Eine gewisse Ausnahme ist nach Auffassung von Prof. Dr. Günther Schmid ("Floristische Forschung in der Altmark im 16., 17. und 18. Jahrhundert" in: "Sachsen und Anhalt. Jahrbuch der Landesgeschichtlichen Forschungsstelle für die Provinz Sachsen und für Anhalt", hrsg. von Walter Möllenberg, Band 17, 1941-1943, Burg bei Magdeburg 1943, S. 504-527) ein Brief des (von 1693 bis 1712 Stadtarzt in Salzwedel gewesenen) Dr. Theodor Valentin Kramer (1668-1732) vom 13. Februar 1728, da es in diesem Brief um "Kräuter und Wurtzeln der Alten Mark" geht, also um botanische Reminiszenzen an seine Zeit in Salzwedel und zuvor (wohl nur kurzzeitig, aber unklar, wie lange) in Seehausen / Altmark. Der Brief ist auszugsweise in der Folioreihe überliefert (und zwar im Band 3 [die Angabe bei Schmid, daß es sich um den IV. Band handelt, ist falsch; Schmid hatte nur eine von Paul Pflanz vermittelte Abschrift, vielleicht handelt es sich also um einen Übermittlungsfehler], Teil 6 unter der Nr. XII auf den Seiten 45 bis 47; hierbei wäre zu beachten, daß Band 3 keine durchlaufende Zählung hat, sondern die Teile 5 und 6 eigene Seitenzählungen haben).
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Und die Altbestände des Stadtarchivs scheinen schon vor dem Rathausbrand von 1895 (wenn man die Ausführungen älterer Stadtgeschichtsbearbeiter wie Beyer, Hoppe, Pohlmann und Danneil heranzieht) relativ "überschaubar" gewesen zu sein. In unserem durch den Rathausbrand recht kleinen Altaktenbestand sind mir noch keine Arztbriefe aus dem Zeitraum von 1500 bis 1700 begegnet." [Auskunft Langusch per @ vom 18.11.2013 an SSchl]
|?Stadtarzt
 
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Eine Aufstellung der in Salzwedel tätigen Ärzte, die von Elias Hoppe stammt (= aus den Soltquellensia?), befindet sich in Abschrift in der [[SBPK Berlin]], NL Oelrichs, K. 63, Nr. 536/1. Sie ist für das Wiki ausgewertet.
=== Ärzte mit Praxis ===
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=== Ärzte im Spital ===
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Aktuelle Version vom 19. Januar 2022, 19:23 Uhr

Salzwedel liegt in Deutschland. (52° 51' 6.66" N, 11° 8' 57.66" E)

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Ärzte

StadtärzteGeburtsdatumSterbedatumStadt (von ... bis)
Johann Joachim ChüdenSalzwedel (?, ?)
Christopherus GermanusSalzwedel (1567, 1585)
Gregor Horst (1578-1636)Salzwedel (1607, ?)
Ulm (1622, ?)
Theodor Valentin KramerSalzwedel (1698, 1712)
Albertus UlriciSalzwedel (?, 1630)
PraxisGeburtsdatumSterbedatumPraxis
Hempo Achaz BrewitzParchim (1678, 1684)
Salzwedel (?, ?)
Michael Balthasar BurchardSalzwedel (?, ?)
Anton Ulrich GoskySalzwedel (?, ?)
Johann Heinrich HasseltNeuhaldensleben (1651, 1659)
Salzwedel (1659, ?)
Theodor Valentin KramerSalzwedel (?, ?)
Wittstock (1712, ?)
Havelberg (1715, ?)
Friedrich von MascovSalzwedel (1686, ?)
Joachim NeubauerSalzwedel (1627, ?)
Georg Dietrich OsenbrüggeSalzwedel (?, ?)
Franz Julius PetersSalzwedel (?, ?)
Andreas Probst I.Salzwedel (?, ?)
Heinrich RademienParchim (1683, ?)
Salzwedel (1684, ?)
Heinrich SchmidtSalzwedel (?, ?)
Simon Schultze (Salzwedel)Salzwedel (?, ?)
Arnold WiechmannSalzwedel (1674, 1682)

Keine Spitalärzte vorhanden. Keine Militärärzte vorhanden. Keine Landphysici vorhanden.

In Salzwedel geboren

Arnold Brewitz, Hempo Achaz Brewitz, Petrus Bullichius, Johann Joachim Chüden, Leopold Dietrich Gosky, Georg Theodor Osenbruck, Georg Dietrich Osenbrügge, Franz Julius Peters, Heinrich Rademien, Heinrich Schmidt, Jakob Wichmann, Christoph Witke

In Salzwedel gestorben

Arnold Brewitz, Hempo Achaz Brewitz, Christopherus Germanus, Johann Heinrich Hasselt, Heinrich Rademien, Simon Schultze (Salzwedel), Albertus Ulrici, Christoph Witke


Literatur zu Salzwedel

  • Gerhard RuffMagister Christophorus Germanus (1530-1602), der erste Arzt der alten und neuen Stadt Salzwedel (Altmark). Sein Leben und Wirken, (Salzwedel) 2013. (detaillierte Ansicht)
  • Gerhard Ruff / Steffen LanguschMagister Christophorus Germanus (1530-1602) - Der erste Arzt der alten und neuen Stadt Salzwedel (Altmark), in: Jahresbericht des Altmärkischen Vereins für vaterländische Geschichte zu Salzwedel 83 (2013), S. 1-63. (detaillierte Ansicht)

Archivalien

Ein Mediziner Elias Hoppe (1691-1761) verfasste vierbändige „Soltquellensien oder Saltzwedelsche Geschichte und Sachen" (Manuskript 1735-1750). Heute im Archiv der Salzwedeler Kirchengemeinde St. Katharinen (Neustadt), teilweise transkribiert vom Stadtarchivar Langusch.

"Für die Katalogisierung der Gesamtkorrespondenz der deutschsprachigen Ärzte von 1500 bis 1700 lohnt es sich meines Erachtens nicht, nach Salzwedel zu kommen. Wenn der zeitliche Umfang des Projekts bis 1800 reichen würde, dann müßte natürlich Dr. Elias Hoppe berücksichtigt werden; ich meine, in den "Soltquellensien-Bänden" des Danneil-Museums (dann wohl in einem der Bände der Oktavreihe) abschriftliche Überlieferung von Briefwechsel zwischen Dr. Elias Hoppe und seinem Stiefbruder Christian Nikolaus Hoppe gesehen zu haben. In der Folioreihe der Soltquellensien gibt es meines Wissens (ich habe inzwischen ein "Gesamtregister" zu den noch vorhandenen 4 Foliobänden angefertigt, das ich Ihnen im Anhang als Datei "grSqqInh.doc" sende) keine weiteren frühneuzeitlichen Arztbriefe.

Eine gewisse Ausnahme ist nach Auffassung von Prof. Dr. Günther Schmid ("Floristische Forschung in der Altmark im 16., 17. und 18. Jahrhundert" in: "Sachsen und Anhalt. Jahrbuch der Landesgeschichtlichen Forschungsstelle für die Provinz Sachsen und für Anhalt", hrsg. von Walter Möllenberg, Band 17, 1941-1943, Burg bei Magdeburg 1943, S. 504-527) ein Brief des (von 1693 bis 1712 Stadtarzt in Salzwedel gewesenen) Dr. Theodor Valentin Kramer (1668-1732) vom 13. Februar 1728, da es in diesem Brief um "Kräuter und Wurtzeln der Alten Mark" geht, also um botanische Reminiszenzen an seine Zeit in Salzwedel und zuvor (wohl nur kurzzeitig, aber unklar, wie lange) in Seehausen / Altmark. Der Brief ist auszugsweise in der Folioreihe überliefert (und zwar im Band 3 [die Angabe bei Schmid, daß es sich um den IV. Band handelt, ist falsch; Schmid hatte nur eine von Paul Pflanz vermittelte Abschrift, vielleicht handelt es sich also um einen Übermittlungsfehler], Teil 6 unter der Nr. XII auf den Seiten 45 bis 47; hierbei wäre zu beachten, daß Band 3 keine durchlaufende Zählung hat, sondern die Teile 5 und 6 eigene Seitenzählungen haben).

Und die Altbestände des Stadtarchivs scheinen schon vor dem Rathausbrand von 1895 (wenn man die Ausführungen älterer Stadtgeschichtsbearbeiter wie Beyer, Hoppe, Pohlmann und Danneil heranzieht) relativ "überschaubar" gewesen zu sein. In unserem durch den Rathausbrand recht kleinen Altaktenbestand sind mir noch keine Arztbriefe aus dem Zeitraum von 1500 bis 1700 begegnet." [Auskunft Langusch per @ vom 18.11.2013 an SSchl]

Eine Aufstellung der in Salzwedel tätigen Ärzte, die von Elias Hoppe stammt (= aus den Soltquellensia?), befindet sich in Abschrift in der SBPK Berlin, NL Oelrichs, K. 63, Nr. 536/1. Sie ist für das Wiki ausgewertet.