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== Vita == Sohn von [[Jean Bauhin I.]] und Bruder von [[Jean Bauhin II.]]; Studium in [[Studium::Basel; 1572; 1577]] unter dem Rektorat von [[Theodor Zwinger]], 1575 Bacc., 1576 M.A., dann immatr. in der med. Fakultät, wo er Anatomie bei seinem Bruder und bei [[Felix Platter]] erlernt, Studium in [[Studium::Padua; 1577]] bei [[Fabricius ab Aquapendente]], er nimmt dort an sieben Sektionen teil (lt. [[Heß 1860]], 17). 1578(/9?) kurz in [[Studium::Bologna; 1998]], trifft dort [[Ulisse Aldrovandi]], danach Florenz, dann zurück nach Basel, 1579 kurzer Aufenthalt in [[Studium::Montpellier; 1579]], dann ab Juli 1579 bis März 1580 in [[Studium::Paris; 1579; 1580]], dann in Mömpelgard, wo er seine spätere erste Frau Barbara Vogelmann (vgl. [[Heß 1860]], 22-29, 24-29, 34f.) kennenlernt. Mai 1580 [[Studium::Tübingen; 1580]]; dann Arzt in [[Praxis::Basel]] in Vertretung seines erkrankten Vaters († 1581); Dr. med. [[Doktor::Basel; 1581]] unter [[Felix Platter]]. Der Titel war Voraussetzung für die Eheschließung mit Barbara Vogelmann. Sie bekommen zwei Töchter. An der Universität lehret er als Professor für Griechisch (für 35 Gulden), daneben „privatim“ (also ohne feste Bezahlung durch die Universität) Unterricht der Anatomie und der Botanik und führte erfolgreich die Praxis des verstorbenen Vaters weiter. Pestarzt in [[Stadtarzt::Basel; 1582]]. Im Februar 1584 Aufnahme ins Collegium medicum, 1586 med. Dekan. 1594 Tod seiner ersten Frau, 1596 erneute Ehe mit Maria Brüggler aus Bern († 1597), dann (wann genau?) Heirat mit Magdalena Burckhardt († 1639), Tochter des Hieronymus Burckhardt (1547-1619), mit ihr fünf Kinder, die außer Johann Caspar (*1606) früh sterben. 1588 wird [[Johannes Nicolaus Stupanus]] Nachfolger von [[Theodor Zwinger (1533-1588)]], da Bauhin lieber seine bisherige Lehre fortführt und (erfolgreich) auf die Einrichtung einer dritten Professur in [[Professor::Basel; 1589]] spekuliert, dafür erhält er 148 Pfund / 185 Gulden. 1591 Beschwerde der Kollegen wegen Vernachlässigung seiner Unterrichtspflichten (vgl. Fuchs-Eckert 1979, 326f.). Er war 4 x Rektor und 9 x Dekan. 1614 wird er - gegen seinen Willen – als Nachfolger von [[Felix Platter]] zum ersten Professor und Archiater ernannt. Er diente Herzog [[Leibarzt::Friedrich I. (Württemberg); 1595]] als Leibarzt ([[Pfeilsticker 1957]], § 327), weiterhin Herzog [[Leibarzt::Ludwig Friedrich (Württemberg-Mömpelgard); 1613]]), wahrscheinlich auch Landgraf [[Leibarzt::Moritz (Hessen-Kassel)]] (ebd.: 57). Nach [[Burckhardt 1917]], 121 soll er eher Sammler, Registrator und Systematiker und – trotz erfolgreicher Praxis und umfangreichen Briefwechsels einer eher unzugänglicher (?TW) Mensch gewesen sein. == Literatur == * [[Book::Benkert 2020]], 62–64 (mit weiterer Literatur) * HLS: https://hls-dhs-dss.ch/de/articles/014280/2002-07-02/ * NDB: https://www.deutsche-biographie.de/sfz2287.html#ndbcontent * PND * [[Book::Heß 1860]] * [[Book::Burckhardt 1917]], 95-123 * [[Book::Pfeilsticker 1957]], § 327 {{Literatur zu Seite}} == Briefe == * [[UB Basel]]: zahlreiche Bände mit Briefen an ihn: e-manuscripta * [[ZB Zürich]]: Ms F 59: 164-171, Briefe 1597-1598. {{Briefe}} == Archivalien == [[Saltykow-Schtschedrin-Bibliothek Sankt Petersburg]] * Sobranie Dubrovskogo, Avtogr. 148, Nr. 28: Stammbuchblatt von Caspar Bauhin und [[Felix Platter]], 1607 (Kat.: [[Book::Bernadskaja 1963]], 76) [[Bibl. Jagiellońska Krakau]] * Sammlung Radowitz 3891-3892 - 2 Stammbuchblätter von 1598 und 1622 [[UB Uppsala]] * Waller Ms ch-00023 - http://waller.ub.uu.se/23430.html - frz. Quittung B.s, (unidentif. Ort) 1622 [[UB Leipzig]] * Slg. Römer/NL133/38 - Quittung B.s, 1595 - Dig. vorh. == Weblinks == * http://de.wikipedia.org/wiki/Caspar_Bauhin {{DEFAULTSORT:Bauhin, Caspar}} [[Arzt::{{SUBPAGENAME}}| ]] [[Kategorie:Arzt]]
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