Matthias Glandorp
| GND-Nummer(n) | 12455413X |
| Namensvariante(n) | |
| Geburtsdatum | 18.1.1595 |
| Geburtsort | Köln |
| Sterbedatum | 29.1.1636 |
| Sterbeort | Bremen |
Vita
Abweich. Geburtsdatum bei Rotermund: 18.1.1596
Sohn des aus Bremen stammenden Kölner Wundarztes Ludwig Glandorp. Schulbesuch in Bremen, chirurgische Ausbildung bei seinem Vater und dem Bruder Wilhelm Glandorp, Wundarzt und Chirurgen mit Erfahrung in Frankreich und Amerika (!); später Studium in Köln (?, ?) bei Peter Holszteim und in Padua (?, 1617) bei Fabricius ab Aquapendente und Adriaan Spigelius, Dr. med. und Chir. in Padua (1617); Italienreise, dann Arzt in Bremen (?, ?), zunächst unter Anleitung des Valentin am Ende dringt aber mit seinen in Italien erworbenen chirurgischen Kenntnissen in der von den Bartscherern noch dominierten Sphäre zunächst nicht durch. Leibarzt bei Johann Friedrich (Schleswig-Holstein-Gottorf) (?, ?)); 1625 Heirat mit Maria Oppenheim; 1636 zur Behandlung von Christian IV. (Dänemark und Norwegen) gerufen, er stirbt auf der Rückreise an einer Krankheit.
Werke
Speculum chirurgorum, 1619 (dem Bremer Senat gewidmet). Ausführliche Inhaltsangabe bei Lorent. Handschriftlich: BL London, Sloane MS 2288 und Sloane MS 3804, Bl. 1-75 (Abschriften?)
weitere Schriften ebd. in Sloane MS 1628
Literatur
- Lebensnachrichten in: Glandorphi Opera omnia, London 1729.
- PND
- Rotermund 1818, Bd. 1, 159 (r.: 139)
- Lorent 1844, 80-94
- Jessen/Voigt 1996, 155